Co-Writes sauber festhalten
Nach einer guten Session will niemand über Prozente reden. Später ist es dafür oft zu spät. Pilot fragt nach jedem Co-Write kurz nach: Wer war dabei, wer hat was beigetragen, auf welche Anteile habt ihr euch geeinigt. Daraus entsteht eine Session-Notiz, die du mit allen Beteiligten abstimmen kannst.
Ein Tipp aus der Praxis, an den Pilot dich erinnert: Bewahr datierte Skizzen und Sprachmemos deiner Ideen auf. Sie helfen im Zweifel nachzuvollziehen, wer was wann geschrieben hat.
- Session-Notiz nach jedem Co-Write
- Anteile abstimmen, bevor der Song erscheint
- Erinnerung, wenn Bestätigungen fehlen
GEMA-Meldestatus für jeden Song
Was nicht gemeldet ist, kann auch nicht abgerechnet werden. Pilot führt für jeden Song eine Karte mit Beteiligten, Anteilen und Melde-Status und erinnert dich, wenn ein Werk noch nicht angemeldet ist, besonders kurz vor einem Release. Die Angaben für die Werkmeldung bereitet er vor, einreichen tust du selbst. Den Ablauf erklärt der Ratgeber zur GEMA-Anmeldung.
- Song „Glas“ (Arbeitstitel)
- Dabei du (Text, Melodie), L. (Melodie), K. (Musik)
- Anteile laut Absprache 40 / 30 / 30
- Bestätigt du, L. · Offen: K.
- Melde-Status noch nicht bei der GEMA angemeldet
- Pilot Ich schicke K. die Notiz zur Bestätigung, sobald du freigibst.
Verlag ja oder nein?
Ein Musikverlag kann Türen öffnen, Co-Writes organisieren und Songs platzieren. Dafür gibst du Rechte und einen Teil deiner Einnahmen ab. Ob sich das lohnt, hängt vom Verlag, vom Vertrag und von deinen Zielen ab.
Pilot hilft dir, das einzuordnen: Er schaut mit dir, welche Writer ein Verlag betreut und was er bisher platziert hat, fasst Verlagsverträge in Klartext zusammen und markiert Punkte wie Laufzeit, Rechteumfang oder Rückfallklauseln. Eine rechtliche Prüfung ersetzt das nicht. Vor einer Unterschrift solltest du Fachleute fragen.
- Verlage recherchieren und vergleichen
- Verlagsverträge zusammengefasst, Risiken markiert
- Keine Rechtsberatung, aber die richtigen Fragen fürs Gespräch
Songs für andere: Pitch-Chancen nutzen
Schreibst du auch für andere Artists, sucht Pilot nach passenden Gelegenheiten: Artists, die an neuen Projekten arbeiten, Producer, die Toplines suchen, Songwriting-Camps und Open Calls. Er schreibt Pitch-Entwürfe, die du freigibst, schickt sie aus deinem Postfach und fasst nach.
Merkt Pilot, dass du immer mehr für andere schreibst, spricht er es an und schlägt vor, die Schwerpunkte in deinem Profil anzupassen. Deine eigenen Releases laufen trotzdem weiter, wenn du willst.