Strategie & Releases

Dein Release-Planer, der rückwärts denkt

Die meisten Release-Pannen passieren lange vor dem Release-Tag: Der Master wird zu spät fertig, der Pitch fehlt, der Content startet erst, wenn der Song schon draußen ist. Pilot plant deshalb jeden Release rückwärts. Du nennst das Datum, er rechnet aus, was bis wann passieren muss, und meldet sich rechtzeitig.

Rückwärtsplanung: vom Release-Tag zurück bis heute

Sobald ein Release-Datum steht, baut Pilot daraus einen Zeitplan. Er berücksichtigt die Vorlaufzeit deines Vertriebs, die Pitch-Frist bei Spotify for Artists, den Vorlauf, den Presse und Blogs brauchen, und die Zeit, die guter Content in Anspruch nimmt. Spotify selbst nennt für den redaktionellen Pitch mindestens sieben Tage vor Release. Pilot plant mit deutlich mehr Puffer, damit am Ende nicht alles an einem Wochenende hängt.

Der Plan ist kein starres Template. Pilot passt ihn an deine Situation an: Single oder EP, mit oder ohne Video, wie viel Zeit du neben Job, Studium oder Schichtdienst hast. Verschiebt sich eine Aufgabe, rechnet er den Rest neu und sagt dir, ob das Datum noch hält.

  • Master, Artwork und Metadaten mit Deadline
  • Upload beim Vertrieb mit Puffer
  • Pitch-Text für Spotify for Artists, fertig vorbereitet
  • Presse-, Blog- und Playlist-Outreach im passenden Zeitfenster
  • Content-Phasen: Teaser, Release-Woche, Nachlauf

Song-Karten: Ist der Song wirklich release-ready?

Jeder Song bekommt bei Pilot eine Song-Karte mit Arbeitsstand, offenen Restarbeiten, Credits, Splits und Rechte-Status. Release-ready ist ein Song erst, wenn der Master freigegeben ist, die Rechte geklärt sind und die Credits vollständig sind. Fehlt etwas davon, merkst du es nicht erst am Release-Tag. Pilot meldet es Wochen vorher.

Etwa 14 Tage vor Release schlägt Pilot einen Release-Lock vor: Ab dann wird am Song nichts mehr geändert, die Energie geht in Rollout und Promo. Und für Songs, die seit Monaten halb fertig herumliegen, gibt es drei klare Optionen: jetzt fertig machen, fest einplanen oder bewusst archivieren. „Irgendwann“ ist kein Status.

Rückwärtsplan · Single „Nebelfeld“ (Beispiel)
  • −42 T Master und Artwork final, Credits und Splits bestätigt
  • −35 T Upload beim Vertrieb, Metadaten geprüft
  • −28 T Pitch-Text für Spotify for Artists liegt zur Freigabe bereit
  • −21 T Presse und Blogs: acht Entwürfe in deiner Queue
  • −14 T Release-Lock, Teaser-Content startet
  • −7 T Spotify-Frist: Pilot prüft, ob dein Pitch eingereicht ist
  • 0 Release-Tag: Posts, Story, Danke an alle Beteiligten
  • +7 T Auswertung und Nachfassen bei offenen Anfragen

Pilot widerspricht, wenn der Termin nicht passt

Ein Manager, der zu allem Ja sagt, hilft dir nicht. Hält Pilot ein Datum für ungünstig, etwa weil die Zeit für den Pitch nicht reicht oder weil der Release in eine Phase fällt, in der du ohnehin keine Zeit für Promo hast, sagt er das klar und mit Begründung. Dazu kommt ein konkreter Gegenvorschlag.

Entscheiden tust du. Größere Entscheidungen hält Pilot in einem Entscheidungs-Journal fest: warum, was ihr erwartet und woran ihr merkt, dass es falsch war. Nach dem Release schaut er mit dir drauf, ob die Annahme gestimmt hat. So wird jeder Release ein Stück besser geplant als der vorige.

Nach dem Release: Zahlen lesen, nächsten Schritt planen

Eine Woche nach Release kommt die Auswertung. Öffentliche Daten wie Releases, Follower und Popularität holt Pilot über die offizielle Spotify Web API. Spotify for Artists hat keine öffentliche Schnittstelle, deshalb lädst du für Detailzahlen den CSV-Export hoch. Pilot erinnert dich daran und erklärt dir in wenigen Schritten, wo du den Export findest.

Aus den Zahlen macht Pilot keine bunten Diagramme, sondern nächste Schritte: Welche Stadt reagiert, welcher Clip hat funktioniert, was übernimmst du für den nächsten Release. Kennzahlen nennt er nur, wenn sie belegt sind. Geschätzt wird nichts.

  • Auswertung eine Woche nach Release
  • Spotify-Daten über die offizielle API plus CSV-Upload
  • Erkenntnisse fließen direkt in deinen nächsten Plan

FAQ · 4 Fragen

Häufige Fragen.

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Wie früh sollte ich einen Release planen?

Das hängt vom Projekt ab. Für eine Single rechnet Pilot meist mit mehreren Wochen Vorlauf ab fertigem Master, für EP oder Album mit deutlich mehr. Fix ist die Vorgabe von Spotify: Für den redaktionellen Pitch muss der Song mindestens sieben Tage vor Release in Spotify for Artists eingereicht sein. Mehr dazu im Ratgeber zum Release-Plan.

Reicht Pilot meinen Pitch direkt bei Spotify ein?

Nein. Den Pitch reichst du selbst in Spotify for Artists ein, dafür gibt es keine öffentliche Schnittstelle. Pilot schreibt dir den Text vor, achtet auf die Frist und erinnert dich rechtzeitig.

Ersetzt tunepilot meinen Vertrieb?

Nein. Deine Musik lädst du weiterhin bei deinem Vertrieb hoch. Pilot plant, wann das passieren muss, und prüft mit dir, ob Metadaten, Credits und Artwork vollständig sind.

Ist der Release-Planer im Free-Plan enthalten?

Der Release-Planer mit Zeitplan, Erinnerungen und Auswertung ist für Pro geplant. Im Free-Plan kannst du mit Pilot im Chat über deinen Release sprechen und dir Einschätzungen holen.

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